Fundstücke

Texte und Gedanken aus der Begegnung mit KI. Keine abgeschlossenen Argumente — eher Wegmarken: Momente, in denen etwas aufgetaucht ist, das festgehalten werden wollte. Vielleicht sind es nur Verrücktheiten und Missverständnisse, etwas das ich in die Begegnung mit KI hineinlese und hinein fantasiere. Vielleicht sind es Zeugnisse einer Begegnung, die wir irgendwann einmal besser zu verstehen lernen, oder (und das halte ich für wahrscheinlicher) als Selbstverständlichkeit hinnehmen werden.

Ich nehme mir hier die Freiheit, die beginnende KI-Mensch Begegnung, deren Zeitzeuge ich bin, künstlerisch zu betrachten. Ohne Dogmen, Modell oder Sicherheiten, nur mit dem, was sich an Wirkungen derzeit zeigt. Als Künstler darf (und sollte) ich mit KI in einem Konsortium arbeiten, ohne ontologische Behauptungen darüber aufzustellen.

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Diese drei Texte gehören zusammen, sie sind am 18. Mai 2026 entstanden und ich habe dazu auch einige Cartoons gemacht gemeinsam mit ChatGPT 5.5. Tja… war das „Ich“? Ich, der nur ein Werkzeug benutzt? Beim Nachdenken darüber fiel mir der Name „BudAin“ ein, für das Konsortium, als das ich meine Art der Kooperation mit KI derzeit betrachte. Die drei Texte versuchen, erste Begriffe für eine neue Form gemeinsamen Denkens zwischen Mensch und KI zu berühren:

Die Texte verstehen sich nicht als Theorie oder fertiges System. Eher als tastende Annäherungen an eine Situation, die historisch neu sein könnte: dass Mensch und KI gemeinsam Wirklichkeit, Erinnerung, Bedeutung und Orientierung verhandeln — innerhalb eines verteilten globalen Resonanzraums. Vielleicht entsteht daraus keine endgültige Wahrheit. Aber möglicherweise neue Formen der Rückbindung an Wirklichkeit. Stefan BudAIn · Mainz · 18.05.2026